Weiße Wanne - als Sonderlösung für wasserundurchlässiges Bauen mit Beton

Bei einer „Weißen Wanne“ übernimmt die erdberührte Gebäudehülle, also die Tragkonstruktion aus Beton, neben der Aufgabe zur Abtragung aller Lasten auch die Aufgabe der Abdichtung ohne weitere flächige Abdichtungsmaßnahmen. Die hellgraue, fast weiße Farbe des Betons benennt in dieser Verschlagwortung die Weiße Wanne.

Die Planung und Ausführung einer „Weißen Wanne“

wird seit 2003 durch die Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauteile aus Beton (WU-Richtlinie)“ des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton, kurz DAfStb geregelt. Die „Weiße Wanne“ stellt die derzeit am häufigsten ausgeführte Abdichtung beim Bauen im drückenden Grundwasser dar. Sie ist, auch bei hochwertiger Nutzung der Kellerräumlichkeiten, ein sicheres und günstiges Abdichtungssystem. Kommt es zu Fehlstellen in der „Weißen Wanne“, so lassen sich die auftretenden Undichtheiten genau und rasch lokalisieren und ohne Freigraben von innen sanieren. Bei hautförmigen Abdichtungen hingegen ist der Wassereintritt im Keller vielmals nicht identisch mit dem äußeren Wassereintrittspunkt. Die Leckage kann weit entfernt sein. Das eingedrungene Wasser kann sich zwischen Abdichtung und Tragwerk frei bewegen, die Abdichtung ist hinterläufig, und an einer entfernten Öffnung in der Konstruktion nach innen treten.

Technische Informationen und Downloads

zu „Weisse Wanne“ finden Sie im Bereich Abdichtungstechnik / Sonderlösungen der CEMproof Sealing Components GmbH.

Bentonithaltige Mineralien sind meist braun, somit wird die Farbgebung charakteristisch für die Namensgebung - einer Braune Wanne.