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Die nik® Unternehmensgruppe ist Dienstleister rund um die Abdichtung von Bauwerken. Und mehr.

Wir wollen ihre Probleme mit unserer Erfahrung zusammen bringen – Bauwerksabdichtungen praktikabel, wirtschaftlich und sicher umsetzbar machen. Bei uns werden Beratungen, Planungen, Baustofflieferungen, Qualitätsüberwachungen, Ausführungen oder Begutachtungen immer mit offenen Ohren und auf Augenhöhe mit Ihnen durchgeführt – als Partner. Individuell abgestimmt auf ihre Bedürfnisse. Unsere Imagebroschüre / 890 kB zum Download.

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Glossar

Abdichtungstechnik ist im Bauwesen der Oberbegriff für Verfahren, Handlungsweisen und Sach- bzw. Produktsysteme für die Abdichtung von Bauwerken oder Bauteilen, also der Bauwerksabdichtung, insbesondere gegen Wasser. Aber auch bei der Abdichtung gegen andere Flüssigkeiten und gegen gasförmige Stoffe, wie Luft, wird Abdichtungstechnik im Bauwesen angewendet.

Die Beschäftigten der einzelnen Unternehmen der NIK-Unternehmensgruppe befassen sich in der Hauptsache mit dem Teil der Bauwerksabdichtung, welcher die Abdichtung von erdberührten Bauteilen zum Inhalt hat. Neben Kellern von Wohn-, Gewerbe und Industriebauten zählen aber auch Problemstellungen in der Abdichtungstechnik von Wasserbehältern, Flachdächern und Terrassen, Auffangwannen von Anlagen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen von wassergefährdenden Stoffen und weiteren Bauteilen aus Stahlbeton zum Tätigkeitsbereich der NIK-Gruppe.

Die NIK-Ing-SV-Büro GmbH plant Abdichtungen für Betonbauwerke und erstellt Sachverständigengutachten, die NIK-Abdichtungstechnik GmbH führt Bauwerksabdichtungen in Neubau und Sanierung handwerklich aus und die NIK-Consulting GmbH liefert Abdichtungssysteme und -material auf die Baustelle. Damit vernetzen wir Verfahren, Handlungsweisen und Produktsysteme der Bauwerksabdichtung. Kurz, die NIK-Unternehmensgruppe ist der Inbegriff für Abdichtungstechnik im Stahlbetonbau.

Die Abdichtungstechnik und Bauwerksabdichtung ist ein Tätigkeitsgebiet der nik consulting und vertriebs gmbh.

Um ungewollte Fehlstellen bei einer „Weißen Wanne“ von innen nachträglich sanierend abzudichten, dazu muss die innere Oberfläche des Tragwerks freigelegt sein. Insbesondere bei hochwertigen oder sehr hochwertigen Nutzungsanforderungen an die Kellerräume sind die Oberflächen jedoch nicht zugänglich oder die Zugänglichkeit ist nicht mit vertretbarem Aufwand herzustellen.

Vermehrt werden daher in den letzten Jahren Frischbetonverbundsysteme als vorbeugende Abdichtungsmaßnahmen für ungewollte Fehlstellen bei „Weißen Wannen“ vorgesehen. Mit einem Frischbetonverbundsystem  kann das Risiko der Wassergängigkeiten von Rissbildungen gesenkt und der Aufwand nachträglich erforderlicher Abdichtungsmaßnahmen minimiert werden.

Ein Frischbetonverbundsystem besteht im Wesentlichen aus einer Kunststoffabdichtungsbahn welche oberseitig mit einer Verbundschicht versehen ist. Diese Verbundschicht bewirkt eine dauerhaft dichte Verbindung zwischen der Kunststoffmembran und sich erhärtendem Beton. Diese Grenzschicht des Frischbetonverbundsystems ist nach dem Erhärten des Betons wasserdicht, also nicht hinterläufig. Sollte nun eine Perforation der Kunststoffmembran erfolgen, kann sich anstehendes Wasser nicht wie bei anderen flächigen Abdichtungsstoffen üblich in der Grenzschicht verteilen und über eine entfernt liegende Fehlstelle im Beton in das Gebäudeinnere eintreten.

Neben den Frischbetonverbundbahnen besteht ein Frischbetonverbundsystem noch aus systemzugehörigen Klebebänder und patches, spachtelbaren Dichtstoffen für Abdichtungsübergänge und weitere Hilfsstoffe. Alle Komponenten des Frischbetonverbundsystems müssen geprüft sein und Nachweise der Gebrauchstauglichkeit, auch bei Verwendung in Kombination, erbringen können.

Derzeit wird ein Merkblatt des deutschen Beton Vereins DBV erarbeitet, in welchem Regelungen für das Frischbetonverbundsystem als Ergänzung zur WU-Richtlinie des DAfStb erarbeitet werden. Mit einer Veröffentlichung des DBV-Merkblattes „Frischbetonverbundsysteme“ ist bis 2018 zu rechnen.

Flächige Verbundabdichtungen / das Frischbetonverbundsystem als Ergänzung zur Weißen Wanne

Normale, herkömmliche Fugenbänder sind beim Anschluss von Erweiterungsbauten an bestehende Stahlbetonbauwerke nicht einsetzbar. Auch bei nachträglichen Abdichtungen undichter Dehnfugen, beim Anschluß von Betonkonstruktionen an Stahlbauteile oder bituminöse Abdichtungen, aber auch bei der Anforderung nach auswechselbaren Fugenbändern, z.B. im Kraftwerksbau, sind besondere Lösungen mittels Fugenband-Klemmkonstruktionen erforderlich und möglich. Hierzu werden spezielle Klemmfugenbänder durch gleichmäßiges Anpressen eines („einseitige Klemmung“) oder beider Fugenbandschenkel („beidseitige Klemmung“) mittels Metallschienen, den Klemmflanschen, und Schraubkonstruktionen dicht an den Bestand gepresst.

Nach Art und Aufbau der Fugenband-Klemmkonstruktionen werden Losflanschkonstruktionen, Los-/Festflanschkonstruktionen und Kippflanschkonstruktionen unterschieden. Besonders Losflanschkonstruktionen sind typische Vertreter von Fugenband-Klemmkonstruktionen beim druckwasserdichten Anschluss wasserundurchlässiger Stahlbetonbauteile (WU-Bauteile) an bestehende WU-Bauwerke. Dabei wird ein Schenkel der Klemmfugenbänder mit „glatter“ Oberfläche mit Hilfe von im Bestand eingedübelten Schraubanker und eines losen, nicht fest einbetonierten Flansches an den Untergrund angepresst. Der zweite Schenkel der Klemmfugenbänder mit seinen Dicht- und Ankerrippen greift in gleicher Art und Weise wie bei der Verwendung von Fugenbändern in das neu zu betonierende Bauteil ein. Die Abdichtungswirkung wird also auf der einen Seite durch Anpressen, auf der anderen Seite nach dem Prinzip der Wasserwegsverlängerung im Grenzquerschnitt zwischen Fugenbandwerkstoff und Beton erreicht.

Klemmfugenbänder werden aus thermoplastischen Kunstoffen oder ausElastomeren, also nicht warm verformbaren Kunststoffen, hergestellt. Letztere kommen bei besonders hohen Beanspruchungen wie großen Dehnwegen oder hohen Wasserdrücken zum Einsatz.

Fugenband-Klemmkonstruktionen sind immer objektbezogene Maßanfertigungen und bedürfen in der Planung, der Herstellung sowie auch bei der Montage besonderer Sorgfalt und Erfahrung der Beteiligten. Die Auswahl der Dimensionen der Klemmfugenbänder und der Befestigungsmittel müssen auf die Konstruktion und die Beanspruchung abgestimmt sein. Richtungswechsel der Fugen in Kehlen, Kanten und an Ecken müssen mit besonderen Formstücken der Klemmfugenbänder sowie durch Sonderklemmflansche ausgebildet werden.

Weitere Informationen zum Fugenband und Klemmkonstruktion finden Sie im Bereich der nik consulting und vertriebs gmbh.

Gebäudeteile, welche im Baugrund mit Feuchtigkeit und Wasser in Berührung kommen, müssen entsprechend abgedichtet werden. Dies kann durch erdseitig auf dem Tragwerk aufgebrachte Abdichtungsstoffe erfolgen, welche wannenartig das abzudichtende Bauwerk umschließen. Werden hierzu im speziellen bentonithaltige Abdichtungsmatten, also ein flächiges und unter Wasserzutritt quellfähiges Stoffsystem verwendet, benennt man dieses Abdichtungssystem schlagwortartig als „Braune Wanne“.

Normative Vorgaben oder Anwendungsregeln sind in Deutschland für die „Braune Wanne“ nicht existent. Hier benötigt das Abdichtungsprodukt einen Gebrauchstauglichkeitsnachweis z.B. über ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis. „Braune Wannen“ werden daher im Hochbau noch selten und als Exoten eingesetzt. Im Ingenieur- bzw. Tunnelbau ist die Bauweise „Braune Wanne“ öfter anzutreffen.

Bentonithaltige Mineralien sind meist braun, somit wird die Farbgebung charakteristisch für die Namensgebung aber auch für die Systemabgrenzung gegenüber einer „Weißen Wanne“.

Bei einer „Weißen Wanne“ übernimmt die erdberührte Gebäudehülle, also die Tragkonstruktion aus Beton, neben der Aufgabe zur Abtragung aller Lasten auch die Aufgabe der Abdichtung ohne weitere flächige Abdichtungsmaßnahmen. Die hellgraue, fast weiße Farbe des Betons benennt in dieser Verschlagwortung die „Weiße Wanne“.

Die Planung und Ausführung einer „Weißen Wanne“ wird seit 2003 durch die Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauteile aus Beton (WU-Richtlinie)“ des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton, kurz DAfStb geregelt. Die „Weiße Wanne“ stellt die derzeit am häufigsten ausgeführte Abdichtung beim Bauen im drückenden Grundwasser dar. Sie ist, auch bei hochwertiger Nutzung der Kellerräumlichkeiten, ein sicheres und günstiges Abdichtungssystem. Kommt es zu Fehlstellen in der „Weißen Wanne“, so lassen sich die auftretenden Undichtheiten genau und rasch lokalisieren und ohne Freigraben von innen sanieren. Bei hautförmigen Abdichtungen hingegen ist der Wassereintritt im Keller vielmals nicht identisch mit dem äußeren Wassereintrittspunkt. Die Leckage kann weit entfernt sein. Das eingedrungene Wasser kann sich zwischen Abdichtung und Tragwerk frei bewegen, die Abdichtung ist hinterläufig, und an einer entfernten Öffnung in der Konstruktion nach innen treten.

Weitere Informationen zu „Weiße Wanne“ und zu „Braune Wanne“ finden Sie im Bereich Sonderlösungen der nik consulting und vertriebs gmbh.

Pentabox ist der Produktname eines Bewehrungs-Rückbiegeanschlusses mit einer im Verwahrkasten integrierten, abdichtenden Beschichtung der Marke Pentaflex. Mit Pentabox können kraftschlüssige Betoniertaktfugen bei durchgehender Schalung wasserdicht und mittels rückbiegebarer Anschlussbewehrung ausgebildet werden.

Pentabox besteht aus einem geschlossenen Verwahrkasten aus profiliertem Metallblech. In dem Kasten sind die in den späteren, zweiten Betonierabschnitt einbindenden Bewehrungsanteile verwahrt. Auf der Innenseite der Pentabox, im Verwahrkasten sowie außenseitig, also der zum ersten Betonierabschnitt zugewandten Seite des Verwahrkastens, sind Pentaflexbänder werkseitig aufgeklebt. Die Pentabox wird auf der Schalhaut z.B. durch Annageln befestigt. Bei längeren Fugen >1,25m werden die einzelnen Verwahrkästen der Pentaboxen jeweils dicht aneinander gestoßen, der Metallstoß mit Pentaflexband abgeklebt und die außen liegenden Abdichtungsbänder überlappend jeweils mit der nächsten Pentabox verbunden. Nach dem Ausschalen wird die Kunststoffabdeckung des Verwahrkastens entfernt, die Bewehrung heraus bzw. in die richtige Lage gebogen und abschließend die inneren Stöße der Verwahrkästen der Pentaboxen ebenfalls mit Pentaflexbändern abgedichtet.

Das Material der Pentaflexbänder verbindet sich beim Abbinden des Frischbetons wasserdicht mit dem Beton so, dass im Grenzquerschnitt zwischen Blechkasten und Beton außen am Bauteil anstehendes Wasser entlang der Pentabox nicht in das Gebäudeinnere dringen kann. Die Anwendung der Pentabox ist zur Abdichtung von Ortbetonschächten an Kellerwänden, bei Tiefgaragen von Abfahrtsrampendecken an Kelleraussenwänden oder bei ähnliche Problemstellungen eine ideale, weil zeitsparende Lösung derartiger Aufgabenstellungen zur Abdichtung der Fugenkonstruktionen an wasserundurchlässigen Betonbaueilen.

Weitere Informationen zu Bewehrungen und Pentabox erhalten Sie im Leistungspektrum von nik consulting und vertriebs gmbh.

WU-Koordinator und WU-Planer sind Sonderfachleute im Bauwesen, welche sich mit wasserundurchlässigen Betonbauteilen – kurz mit WU-Bauteilen – befassen. WU steht dabei als Abkürzung für ‚wasserundurchlässig‘.

Die Aufgabe des WU-Koordinator ist es, die Tätigkeiten aller am Bau beteiligten Planer sowie der Verantwortlichen in der Ausführung so zu koordinieren, dass Betonbauteile wasserundurchlässig ohne weitere bzw. zusätzliche abdichtende Materialschicht zuverlässig erstellt werden können. Die DAfStb-Richtlinie ‚Wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton‘, kurz als „WU-Richtlinie“ des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton bekannt, beschreibt die Arbeit des WU-Koordinators. Gemäß WU-Richtlinie sind die technischen Verantwortlichkeiten für die einzelnen Teilbereiche des Entwurfs und der Ausführung und der erforderliche Informationsaustausch, immer im Hinblick auf die Abdichtungsbelange des wasserundurchlässigen Betonbauteils, festzulegen und zu dokumentieren. Der WU-Koordinator kommt diesem Koordinierungsbedarf nach. Nach der 2017 überarbeiteten WU-Richtlinie soll der Objektplaner, also der Architekt, als WU-Koordinator fungieren. Bei komplexen Gebäuden mit hohen Anforderungen an den Erfolg der Abdichtung ist es jedoch ratsam, einem ausgesprochenen Abdichtungsspezialisten, z.B. einem WU-Planer, das „Amt“ des WU-Koordinators zu übertragen. Ein von der Objektplanung losgelöster WU-Koordinator kann sich auf die wesentlichen Belange der Abdichtung konzentrieren und bringt in idealer Weise die notwendige Erfahrung mit.

In der WU-Richtlinie werden sehr hohe Anforderungen an die Entwurfs- und Ausführungsplanung der Abdichtung bzw. der wasserundurchlässigen Betonbauteile formuliert. Diese Anforderungen betreffen eine Vielzahl von verschiedenen Planern. Um die Fehleranfälligkeit bei der Koordination der verschiedenen Planerfestlegungen und auf Grund eines mangelhaften interdisziplinären Wissens zu minimieren, ist die Einbeziehung eines weiteren, besonders auf Abdichtungen spezialisierten Fachplaners als WU-Planer ratsam. Besonders effektiv ist es, WU-Koordinator und WU-Planer in einer Stelle zusammenzuführen.